Computerdatenschutz

Schwestern, diese Webseite ist sehr privat. Wir alle vertrauen einander, damit unser geschützter Raum sicher bleibt. Doch hin und wieder wird unsere Sicherheit durch einen neugierigen Ehemann verletzt.

Noch schlimmer ist es, wenn unsere Sicherheit von einer Ordensschwester selbst verletzt wird.

Unsere Gespräche, unsere privaten Gedanken und Gefühle sind streng vertraulich und dürfen mit niemandem geteilt werden, insbesondere nicht mit unseren sexsüchtigen Partnern. Ob Namen genannt werden oder nicht, spielt keine Rolle. Alles ist heilig. Ich denke, jede Schwester versteht das.

Ich schreibe Ihnen, weil mir heute eine Schwester eine panische E-Mail geschickt hat. Sie bat mich, ihren Beitrag zu löschen, da sie befürchtete, ihr Mann würde an ihrem Computer herumschnüffeln und sich in ihrem Konto anmelden, um zu sehen, was sie geschrieben hatte. Außerdem bat sie mich, ihr Abonnement zu deaktivieren, damit er sich nicht mehr anmelden konnte.

Sie sagte auch, sie habe einige der Dinge, die sie auf der Seite gelesen hatte, geteilt, weil sie dachte, es könnte helfen. Das ist schon öfter vorgekommen, nicht oft, vielleicht zwei- oder dreimal unter den über 700 Schwestern, die gekommen und gegangen sind, aber für mich ist das zwei- oder dreimal zu viel.

Okay, ich muss zugeben, ich bin wütend. Ich versuche, Verständnis für das Trauma und die Verwirrung zu haben, die wir alle mit Discovery erleben, aber vertrauliche Informationen weiterzugeben, ist einfach nur dumm.

Ich habe ihren Beitrag ausgeblendet, werde ihn aber heute Abend wieder veröffentlichen, da sie kein Mitglied mehr ist und ihre Daten auch nicht mehr in der Datenbank gespeichert sind. Ihr Mann kann sich also unmöglich anmelden. Ich werde eine Benachrichtigung für alle eingehenden Abonnements aus ihrem Bundesstaat und/oder mit ihrem Nachnamen einrichten, falls er versucht, ein gefälschtes Abonnement abzuschließen.

Deshalb denke ich, dass ich eine „Willkommens-E-Mail“ für alle neuen Mitglieder verfassen muss, in der unsere Vertraulichkeitsrichtlinien erläutert werden und Anweisungen gegeben werden, alle von ihnen verwendeten Computer mit Passwörtern (die nicht erraten werden können) zu sperren und sich immer abzumelden, wenn sie den Computer verlassen.

Gibt es noch weitere Vorschläge?

1 Kommentar zu „Bitte, Schwestern, schützt unsere Privatsphäre“

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